Computer und Kleingeräte - Energiespartipps
Wie Sie sicher schon gehört haben, sollte man Geräte mit "Standby-Funktion" (Bereitschaftsbetrieb) ganz ausschalten. Mit dieser Maßnahme spart ein durchschnittlicher Haushalt etwa 3% des Strompreis ein. Aktuelle separate Netzteile für Computerkomponenten und andere Unterhaltungselektronik haben einen Wirkungsgrad von 85%, ältere teilweise nur 50%. Außerdem verbrauchen sie in Standby mehrere Watt Strom. Am besten sind also Steckdosenleisten mit Schalter, mit denen eine Stromzufuhr ganz verhindert wird. Wenn sie für längere Zeit ein Zimmer verlassen, schalten Sie doch einfach alle Steckdosenleisten ab.
Aktuelle Desktop-Computer sind für die Nutzung als reines Schreibgerät meistens überdimensioniert. Warum ist das so?
Ein Großteil der Energie wird nur dafür genutzt, Bauteile zu versorgen, die der Benutzer selten auslastet. Die vom Computer benötigte Energie wird zudem in Wärme umgewandelt und abgeführt. In vielen Fällen ist der Einsatz eines Notebooks ratsamer, da sie ja in der Regel als mobile Geräte auf Energiesparsamkeit, also niedrigen Stromverbrauch konzipiert sind.
Für Desktop-Rechner existieren aber auch viele Möglichkeiten, Energie einzusparen. Verwenden Sie energiesparende Prozessoren mit eingebauten Stromspartechniken. Man kann z.B. die Prozessoren mit halber Leistung laufen lassen, bei nur einem Bruchteil des normalen Strombedarfs. Falls dann mehr Leistung benötigt wird, können Sie in den normalen Modus zurückwechseln.
Über Software gesteuerte Energiesteuersysteme überbrücken Kaffeepausen, Telefonate, etc.